Europa-Projekte

Mit Unterstützung der Europäischen Union

Europäisches Auslandpraktikum für Schüler:innen der Anna-Warburg-Schule

Als Schüler oder Schülerin der Anna-Warburg-Schule können Sie an einem vierwöchigen Auslandspraktikum teilnehmen.

In verschiedenen Ländern (z.B. Italien, Dänemark, Spanien, Irland, Slowenien und Österreich) sammeln Sie in ausgewählten Einrichtungen im sozialpädagogischen Praxisfeld vielfältige berufliche Erfahrungen und lernen Land und Leute kennen. Eine sehr bereichernde persönliche Erfahrung sowie ein Pluspunkt bei jeder Bewerbung.

Ihr Aufenthalt wird durch das ERASMUS+1 Programm der Europäischen Union mit einem Stipendium bezuschusst. Sie erhalten eine fundierte Vor- und Nachbereitung an der Anna-Warburg-Schule.

Einige Impressionen aus den kooperierenden Ländern und Einrichtungen sehen Sie oben in der Galerie.

Im Jahr 2025 können sich Schülerinnen und Schüler der folgenden Klassen bewerben: BG 24, SPA4_24, SPA5_24.2, SPA5_24.8, E2_24.8, E3_24.8

Sie interessieren sich für die Möglichkeit eines Auslandspraktikums? Sehr schön!
Bringen Sie die folgenden Eigenschaften mit?

  • gute Mitarbeit in der Schule
  • Zuverlässigkeit
  • Eigenständigkeit
  • Interkulturelles Interesse/Aufgeschlossenheit
  • Organisationsgeschick
  • Volljährigkeit

Sie interessieren sich für die Möglichkeit eines Auslandspraktikums?

Prima! Dann merken Sie sich bitte folgende Termine:

  • Infostand: Mi., 05.03.2025 (11:20 - 14:00 Uhr) und Mo., 24.03.2025 (11:20 - 12:20 Uhr) in der Aula
  • Abgabe der Bewerbung (Motivationsschreiben + Lebenslauf) per Mail in PDF und Word bis zum 31.03.2025 zu Händen Frau Minkner an: erasmus@anna-warburg-schule.de
  • Auswahl und Information der Teilnehmer:innen bis 14.04.2025
  • 1. Treffen der Teilnehmer:innen: Mo., 12.05.2025, (14:00 - 17:30 Uhr)
  • 2. Treffen: Sa, 20.09.2025 (10:00 - 17:00 Uhr)
  • Praktikum vom 13.10.2025 (Anreisetag: 12.10.) bis 07.11.2025 (Abreisetag: 08.11.)
  • Nachbereitungstreffen: Ende November, Anfang Dezember

Für weitere Informationen melden Sie sich bei:

Martina Minkner
E-Mail: martina.minkner@anna-warburg-schule.de

oder für Schüler:innen des BG´s
Tanja Zimmermann
E-Mail: tanja.zimmermann@anna-warburg-schule.de

 

1 Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union, welches sich für Bildung, Jugend und Sport engagiert und zum Beispiel internationale Schulprojekte und Mobilitäten finanziell sowie organisatorisch unterstützt.

 

Erfahrungen

Auslandspraktikum im Herbst 2025

Im aktuellen Jahrgang nahmen 29 Schülerinnen und Schüler – so viele wie noch nie – an dem vierwöchigen Auslandspraktikum teil. Die Praktikumsaufenthalte führten nach Cork, Wien, Maribor, Bologna, Valencia, Rotterdam sowie erstmals auch nach Aalborg in Dänemark. Alle Teilnehmenden waren in Kindertageseinrichtungen eingesetzt und konnten dort vielfältige Einblicke in unterschiedliche sozialpädagogische Konzepte und pädagogische Arbeitsweisen gewinnen. Im Austausch mit den Fachkräften vor Ort begleiteten sie Kinder im Kita-Alltag und sammelten wertvolle praktische Erfahrungen.

Darüber hinaus bot der Auslandsaufenthalt zahlreiche Gelegenheiten, die eigenen Sprachkenntnisse anzuwenden und zu erweitern, neue kulturelle Perspektiven kennenzulernen und interkulturelle Kompetenzen zu stärken. Viele persönliche Begegnungen sowie die Herausforderungen des Alltags in einem anderen Land trugen dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl fachlich als auch persönlich wachsen konnten.

Die Auslandspraktika wurden durch ein EU-Stipendium im Rahmen des Programms Erasmus+ gefördert. Erasmus+ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport und unterstützt die Mobilität von Auszubildenden und Studierenden innerhalb Europas.

Im Folgenden finden Sie kurze Eindrücke der Teilnehmenden. Weiter unten stehen ausführliche Erfahrungsberichte mit Fotos zur Verfügung.

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Ich konnte im Erasmus-Praktikum viele neue Eindrücke erleben. Beruflich habe ich mich vor allem in meinem Auftreten und Selbstbewusstsein verbessert. Durch die Sprachbarriere musste ich Wege finden, um den Kindern meine Autorität anders nahe zu bringen. Ich habe meine Fähigkeit, Bedürfnisse ohne Worte zu erkennen, ausgebaut. Ich habe durch die Sprachbarriere mehr auf meine Körpersprache zu achten, um mein Anliegen zu unterstreichen. In Deutschland arbeite ich in der Krippe. In Dänemark habe ich im Elementarbereich gearbeitet. Dadurch habe ich gelernt, mein Verhalten anzupassen, denn ältere Kinder haben andere Bedürfnisse als Kinder im Bereich von 1 bis 3 Jahre. Von der Stadt Aalborg habe ich nur positive Eindrücke. Aalborg ist eine sehr saubere und gut organisierte Stadt. Die Menschen sind sehr offen und freundlich. Generell sind die Menschen in ihrem Alltag entspannter als in Hamburg. Auf der Arbeit gab es keinen Arbeitsdruck. Es wird nicht nur bei den Kindern auf genug Pausenzeit geachtet, sondern auch bei den Erziehern. Durch den täglichen Umgang mit der dänischen Sprache habe ich ein paar Dinge lernen können. Ich konnte lernen, wie ich auf Dänisch zähle und Höflichkeiten des Alltags. (…) Was ich den zukünftigen Erasmus+ Teilnehmern ans Herz legen kann, ist, dass es sich lohnen wird, egal welche Zweifel man hegt. Ich hatte vor allem Angst, dass ich zu viel im Unterricht verpassen werde und mich dieser Monat mehr nach hinten schmeißt, als das er mich voranbringt. Das ist definitiv nicht der Fall. Es ist zwar anstrengend, sich wieder an den Schulalltag zu gewöhnen, aber die Erfahrungen, die man macht, sind es Wert. Ich habe mich vor allem persönlich weiterentwickelt, denn für mich war es das erste Mal, dass ich so lange und weit weg von zuhause war. Was mir dagegen geholfen hat, ist, dass ich etwas von zuhause mitgenommen habe, das mir das Gefühl von Heimat gibt. Das würde ich den nächsten Teilnehmern ans Herz legen.

Philipp - SPA4 24.8F1 Aalborg in Dänemark

In schulischer und beruflicher Hinsicht wurden mir durch dieses Praktikum Einblicke gewährt, die ich sonst nicht gehabt hätte. Dadurch wurde mir auch bewusst, wie umfangreich und fundiert diese Ausbildung zur SPA ist und wie gut unsere frühkindlichen, pädagogischen Angebote in den Kitas sind und wie wichtig eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung ist. In persönlicher Hinsicht durfte ich ein landschaftlich wunderschönes Land mit warmherzigen, offenen und hilfsbereiten Menschen kennenlernen. Dabei habe ich mich sprachlich und persönlich weiterentwickeln können, wofür dich sehr dankbar bin. Ich habe diesen Aufenthalt wirklich sehr genossen und würde es jedem weiterempfehlen. Die Zeit vor Ort verfliegt sehr schnell, aber die positiven Eindrücke und Erfahrungen bleiben für immer.

Bennet - SPA4 24.8F1 Cork in Irland

Letztendlich war das Praktikum für mich eine durchweg positive Erfahrung. Ich habe eine völlig neue Kultur kennengelernt, spannende und interessante Gespräche geführt und großartige Menschen getroffen. In diesen vier Wochen habe ich das Gefühl, persönlich gewachsen zu sein und mehr Selbstvertrauen sowie Selbstbewusstsein aufgebaut zu haben. Maribor und die umliegende Natur haben mich von Anfang an begeistert, und ich habe jeden einzelnen Tag dort genossen. Die Stadt hat etwas ganz Besonderes und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten. Besonders spannend war es, zu sehen, wie in Slowenien pädagogisch gearbeitet wird, und mehr über die Arbeitsbedingungen sowie die Tagesroutinen zu erfahren. Alle Menschen waren sehr offen und haben bereitwillig ihre Erfahrungen mit mir geteilt. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich mich auf Englisch gut verständigen kann. Ich kann jedem nur ans Herz legen, ein Erasmus-Praktikum zu absolvieren und den Mut aufzubringen, diese Erfahrung zu machen. Ich hatte anfangs viele Sorgen und Ängste, bin aber unglaublich froh, dass ich mich getraut habe, Teil dieses spannenden Projekts zu sein.

Philine - SPA4 24.8F1 Maribor in Slowenien

Ich habe durch das Praktikum gelernt, wie ich mit neuen Situationen umgehen kann und es auch guttut, die Kornformzone zu verlassen, auch wenn es schwer wirkt. Ebenso habe ich beruflich gelernt, mich mehr zu trauen und wie ich mit schwierigen Situationen umgehen soll. Durch das Praktikum habe ich meine Lebensgewohnheiten geändert und war selbstständiger, vorsichtiger, habe den Dialekt gelernt und auch Aktivitäten gemacht, die ich mich davor alleine nie getraut habe. Ich gebe den künftigen Erasmus+ Teilnehmer folgende Tipps: Setzt euch ein großes Ziel, das man nicht nur an einem Tag schaffen kann. Beispiel für mich war es, mindestens fünf Aktivitäten alleine zu machen, die für mich neu sind. Dadurch habt ihr am Ende ein tolles Gefühl, wenn ihr es erreicht habt. Ebenso plant, was ihr alles macht, auch wenn es ums Kochen geht oder Aktivitäten. Ich hatte manchmal Tage, an denen ich komplett planlos war, weil ich nicht wusste, was ich machen soll. Dies hat einige Schwierigkeiten verursacht. Mein Letzter Tipp ist, sprecht euch gut mit euren Mitbewohnern ab. Dies tut euch sehr gut, sorgt für gute Zusammenarbeit und verhindert Konflikte. Ich habe mich sehr gut mit meinen Mitbewohner*innen verstanden und wir haben auch gemeinsam Aktivitäten gemacht.

Anuj - E3 24.2A Wien in Österreich

Auslandspraktikum im Herbst 2024

21 Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, ein vierwöchiges Auslandspraktikum in Europa zu absolvieren. In diesem Jahr führten die Aufenthalte nach Cork, Maribor, Wien, Perpignan, Forlì, Valencia und Rotterdam. Alle Teilnehmenden waren in Kindertageseinrichtungen eingesetzt und erhielten dort spannende Einblicke in unterschiedliche sozialpädagogische Arbeitsweisen und Konzepte. Sie arbeiteten eng mit den Fachkräften vor Ort zusammen, tauschten Erfahrungen aus und begleiteten Kinder in ihrem pädagogischen Alltag.

Neben den fachlichen Erfahrungen konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden und weiterentwickeln, neue kulturelle Perspektiven kennenlernen und wertvolle interkulturelle Erfahrungen sammeln. Die Zeit im Ausland bot viele bereichernde Begegnungen und stellte zugleich Herausforderungen dar, an denen die Teilnehmenden persönlich wachsen konnten.

Gefördert wurden die Auslandspraktika durch ein EU-Stipendium im Rahmen des Programms Erasmus+. Erasmus+ ist ein Bildungsprogramm der Europäischen Union zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport und unterstützt die Mobilität von Auszubildenden und Studierenden innerhalb Europas.

Lesen Sie im Folgenden kurze Eindrücke der Teilnehmenden. Weiter unten finden Sie ausführliche Erfahrungsberichte mit Fotos.

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Es ist schwer meine eigenen Erfahrungen nur in Worten zu beschrieben. Es war eine so intensive und aufregende Zeit. Ich habe ganz viele neue Eindrücke gesammelt. Von negativ bis positiv, aber rückblickend hatte alles einen positiven Schluss. In dieser Zeit wächst du selbst über ganz viele Grenzen. (…) Ich wusste es kann herausfordernd für mich werden, aber ich habe das versucht anzunehmen und mich auf alles, was mir in Spanien passieren wird, vorzubereiten und mit wenig Erwartungen ranzugehen. (…) Ich habe mich super wohl in meiner Umgebung gefühlt und hatte eine extreme Dankbarkeit in mir. Der Umgang das erste Mal in einer Gastfamilie zu leben war ungewohnt, aber dennoch interessant. (…) Meine Erfahrungen in Bezug auf die Kita waren anfangs auch anders. (…) Ich war schockiert, als ich (am ersten Tag) nach Hause kam. Ich musste mich erstmal sammeln und habe gehofft, dass mit der Zeit das alles seinen Lauf nehmen wird und ich das Gefühl von “Sicherheit” noch bekomme. Und tatsächlich habe ich nächsten Tag nochmal das Gespräch gesucht und mir wurde dann schon einiges erklärt. (…) Ich habe auch begriffen, dass jede Arbeit und jedes Land anders ist und andere Vorgehensweisen hat. Und da hat es mich einmal kalt erwischt. Aber ich habe mich 100% darauf eingelassen und bereue keinen einzigen Tag, an dem ich den Vertrag unterzeichnet habe.

Vivien – SPA5 24.8D Valencia in Spanien

Die Zeit in Irland war aufregend, bereichernd und anstrengend. Alle Menschen, mit denen ich zu tun hatte, waren nett, respektvoll, offen und hilfsbereit. Die Arbeit mit den Kindern war eine große Bereicherung, ich durfte mein theoretisches Wissen aus dem Unterricht praktisch anwenden und erleben, was 2-3 Jährige alles können. Die Kinder haben mich direkt akzeptiert und respektiert, das hat mich sehr motiviert und bestärkt. Von der Kitaleitung und den Mitarbeiter*innen wurde ich durchgehend mit Respekt und Anerkennung behandelt. Ich wurde auf Augenhöhe behandelt und hatte, innerhalb des vereinbarten Rahmens, viele Freiheiten. Die Eigeninitiative war von Anfang an gefordert und das hat mir sehr zugesagt. In den ersten paar Tagen habe ich viel beobachtet und die Abläufe verinnerlicht, wenn ich fragen hatte, konnte ich mich immer an die Kolleg*innen wenden. Mir wurde gesagt, dass ich gerne zurückkommen kann, wenn ich meinen Abschluss gemacht habe. Ich habe mich darauf eingestellt, dass ich auch Praktikant*innen-Aufgaben erledigen muss, das war jedoch gar nicht der Fall. Im Gegenteil waren die Mitarbeiter*innen sehr dankbar, dass ich ebenfalls geputzt habe, für mich ist das selbstverständlich. Ich mag es, den Kindern ihre kleinen Teller vorzubereiten und aufräumen gehört einfach dazu. In meiner Freizeit habe ich mir vor allem die Natur angeschaut. An einigen Abenden habe ich viele Menschen aus den verschiedensten Ländern kennengelernt, das war spannend und interessant, jedoch auch sehr anstrengend. (…) Sprachlich habe ich ebenfalls von diesem Auslandsaufenthalt profitiert, da ich meine Aussprache verbessern konnte und mich sicherer fühle, wenn ich Englisch spreche. In Cork sind viele Menschen aus den verschiedensten Ländern, deren Muttersprache nicht Englisch ist und alle können irgendwie kommunizieren. Manchmal hatte ich Probleme die Kinder zu verstehen, aber sie sind stets geduldig geblieben und haben es mir nicht übelgenommen. Manchmal wenn ich ein Wort nicht wusste, habe ich eines der Kinder gefragt und meistens konnten sie mir meine Frage beantworten. Die Kommunikation mit den Kindern war, auf sozialer Ebene, mein absolutes Highlight. (…)

Levi – BG 23.C Cork in Irland

Mein Aufenthalt in Italien war eine Bereicherung für mich als Person und auch als angehender Sozialpädagogischer Assistent. Ich habe neue Menschen und auch eine neue Kultur kennengelernt. Ich habe Einblicke in einen anderen Arbeitsalltag bekommen dürfen und meine sozialen und sprachlichen Kenntnisse erweitern und verbessern können. Meine Kita war katastrophal und die Kinder taten mir aus meiner deutschen Erzieher-Sicht oft leid. Jedoch konnte ich mein Wissen in den Alltag mit einbringen und schätze jetzt umso mehr die Kitakonzepte in Deutschland wert. Ich würde jeder Person, die Lust darauf hat zu reisen, neue Menschen, Sprachen und Kulturen kennenzulernen, Erasmus+ empfehlen. Die Partnerorganisation und Schule haben uns mit all den nötigen Materialien bzw. Dokumenten versorgt und somit gut auf die Reise und den Aufenthalt vorbereitet. Mein Tipp an alle Reisenden ist es ein wenig die Sprache des zu bereisenden Landes zu lernen, da nicht überall Englisch verstanden oder gesprochen wird.

Luca - SPA4 24.8F1 Bologna in Italien

Das vierwöchige Praktikum in der Kiwi Kita am Handelskai in Wien war für mich eine unglaubliche bereichernde Erfahrung. Ich habe nicht nur einen Einblick in die Arbeit mit Kindern in einer anderen Umgebung und unter anderen Bedingungen erhalten, sondern auch viel über mich selbst gelernt. Besonders beeindruckt hat mich die Art und Weise, wie die Erzieher*innen die Kinder fördern und ihnen Mitbestimmung ermöglichen. Diese Haltung hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Kinder ernst zu nehmen und ihren Raum für ihre Entwicklung zu geben. Während des Praktikums habe ich gelernt, selbstständiger zu arbeiten, flexibler auf neue Situationen zu reagieren und meine Kommunikationsfähigkeiten weiterzuentwickeln – nicht nur mit Kindern, sondern auch im Team. Die Zeit hat mir außerdem bewusstgemacht, wie wertvoll Offenheit, Geduld und Einfühlungsvermögen in der pädagogischen Arbeit sind. Für die zukünftigen Teilnehmer*innen habe ich einen wichtigen Rat: Geht mit einer offenen Haltung in das Praktikum und scheut euch nicht, Fragen zu stellen oder aktiv mitzugestalten. Es ist eine großartige Gelegenheit, Neues zu lernen, über den eigenen Horizont hinauszuwachsen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Nutzt die Chance euch auszuprobieren und unterschiedliche Ansätze kennenzulernen – und genießt es, in eine neue Kultur und Arbeitsweise einzutauchen. Das Praktikum hat nicht nur einen beruflichen Blick geschärft, sondern auch meine persönliche Entwicklung gefördert. Ich kann es jedem nur empfehlen, der sich für die Arbeit mit Kindern begeistert und bereit ist, über den Tellerrand zu schauen, denn nur so erweitert man seinen eigenen Horizont.

Inass – BG 23A Wien in Österreich

Auslandspraktikum im Herbst 2023

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19 Schülerinnen und zwei Schüler konnten  ins Ausland reisen (dieses Mal mit dabei: Cork, Maribor, Wien, Perpignan, Bologna, Valencia und Rotterdam) und an diesen wunderbaren europäischen Orten das vierwöchige Auslandspraktikum absolvieren. Alle Schüler:innen waren in Kindertageseinrichtungen tätig und konnten in den Einrichtungen verschiedene sozialpädagogische Ansätze und Konzepte kennenlernen, sich mit Kolleg:innen austauschen und Kinder in ihrem Kita-Alltag begleiten.
Außerdem konnten sie ihre sprachlichen Kompetenzen ausprobieren und erweitern, interkulturelle Erfahrungen sammeln, tolle Begegnungen erleben und an den Herausforderungen des nicht immer einfachen Alltags wachsen.
Die Praktika wurden durch ein EU-Stipendium (Erasmus+) unterstützt. Das ERASMUS Programm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union für die allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Das Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen fördert die Mobilität von Auszubildenden und Studierenden innerhalb der EU.

Lesen Sie hier in aller Kürze einige Eindrücke von Teilnehmenden. Weiter unten finden Sie ausführliche Berichte mit Fotos.

Ich habe jeden Tag in der Kita genossen. Es hat unfassbar viel Spaß gemacht und ich hatte tolle Zeit mit allen Menschen in der Gruppe. Die Sprachbarrieren zwischen den Erwachsenen und mir waren mehr als nur leicht zu kompensieren. Der Umgang der Leute mit mir war unglaublich liebevoll und nett. Das Arbeiten mit den Kindern ist eine schöne Erfahrung und die Zeit mit ihnen hat einfach Spaß gemacht. Das Praktikum verging wie im Flug, ich hätte gerne noch zwei Monate länger dort gearbeitet. Die Erfahrung mit dem Konzept in der Kita war ebenfalls bereichernd, da es doch anderes war als in Hamburg. Die Unterkunft war eine Art große Studentenanlage oder Jugendherberge. Ich hatte ein Doppelzimmer, was ich definitiv als kleine Negativerfahrung abgespeichert habe. Es ist aber machbar. Bologna als Stadt ist ein Traum. Viele junge Menschen leben dort und geben ein schönes Stadtbild ab.Ich würde hier wohnen und arbeiten, wenn es die Möglichkeit dazu gibt. Ich bin zudem äußerst dankbar, diese Erfahrung machen zu dürfen und würde sie jederzeit noch einmal machen wollen.
Sven - SPE_22.8E Bologna in Italien

Insgesamt betrachte ich das Erasmusprojekt als eine Chance, sowohl persönlich als auch beruflich zu wachsen. Dabei ist nicht nur das Praktikum an sich eine bedeutende Lernerfahrung, sondern vor allem auch alles, was rund um das Praktikum geschieht. Schon der Schritt, sich in ein fremdes Land zu begeben, sich auf eine neue Kultur und Lebensweise einzulassen, in einem Apartment mit fremden Mitbewohnern zu leben und sich auf das Unbekannte einzulassen, erfordert Mut und bietet die Gelegenheit zur persönlichen Entwicklung. Angekommen in Frankreich musste ich mich mit einer vollkommen fremden Sprache auseinandersetzen, lernte meine sieben Mitbewohner kennen und musste mich gleichzeitig in die Arbeitswelt und die Umgebung einfinden. Doch gerade das Ungewisse und Neue ist es, was das Erasmusprojekt so reizvoll macht. Während meiner Zeit in Frankreich konnte ich tolle Menschen kennenlernen, in kurzer Zeit Freundschaften schließen und an den Wochenenden schöne Orte besichtigen, wodurch ich die Kultur Frankreichs näher kennenlernen konnte. Natürlich gab es auch herausfordernde Momente, sowohl im Praktikum als auch im Alltag, aber diese gehören ebenso dazu und tragen zum persönlichen Wachstum bei. Man muss sich bewusst sein, dass solche Projekte auch schwierige Momente beinhalten. Doch genau aus diesen Momenten kann man besonders viel lernen und den eigenen Horizont erweitern. Aus diesen Gründen kann ich jedem, der sich persönlich und beruflich weiterentwickeln möchte und den Mut hat, aus seiner Komfortzone auszubrechen, nur empfehlen, das Erasmusprojekt in Erwägung zu ziehen. Aus eigener Erfahrung und Überzeugung kann ich sagen, dass man nur profitieren kann, und es wirklich nichts zu verlieren gibt.
Victoria - SPA_22F2 – Perpignan in Frankreich

In den letzten vier Wochen habe ich ein Auslandspraktikum in den Niederlanden gemacht. Ich habe unzählige Erfahrungen gesammelt und eine neue Kultur kennengelernt. Durch das Leben bei einer Gastfamilie habe ich Gebräuche, Gewohnheiten und kulturelle Erfahrungen gesammelt, mit fremden Menschen, einer anderen Kultur, auf engsten Raum. Die größte Herausforderung, die ich in der Kita hatte, war die Umstellung auf die ganz andere pädagogische Arbeit und Herangehensweisen. Zwei von drei Mitarbeitern aus meiner Gruppe beherrschten die englische Sprache. Die Kommunikation war hin und wieder ein Hindernis. Was mir außerdem sehr schwerfiel, waren die Unterschiede in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern. Es wurden Sachen gemacht, die ich pädagogisch nicht nachvollziehen konnte. Rundum war es eine tolle Erfahrung, die ich immer wieder machen würde. Die Stadt ist wunderschön. Ich bin dankbar für die Gelegenheit, diese Erfahrungen zu sammeln.
Yasemin - SPA_22D – Rotterdam in den Niederlanden

Ich habe in Wien das erste Mal allein gelebt und war das erste Mal für eine so lange Zeit weit weg von zuhause. Ich bin dadurch viel selbstständiger geworden und an mir selbst gewachsen, da ich mich um alles gekümmert habe. Ich habe gemerkt, wie gut es mir tut mal raus zukommen aus meinem Alltag und meiner Routine und werde nun auch in Hamburg viel spontaner sein und viel unternehmen Ich konnte hier mein erlerntes Wissen und Können in der Arbeit mit Kindern anwenden und verbessern und habe die Bestätigung, dass ich mir den richtigen Beruf ausgesucht habe. Der Kindergarten, in dem ich gearbeitet habe, hat mir das Angebot gemacht bei ihnen zu arbeiten. Im Moment habe ich noch vieles, was mich in Hamburg hält, aber ich bin mir sicher, dass ich in ein paar Jahren zurück nach Wien gehe. Ich habe die Zeit in Wien sehr gut genutzt, um die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Am schönsten fand ich die Tages Wanderung mit meinen Mitbewohnerinnen über den Kahlenberg, wo man Weinfelder und die Natur genießen konnte.
Anell - SPA_22F2 - Wien in Österreich

Auslandspraktikum im Herbst 2022

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Ich bin sehr glücklich, diese Erfahrung gemacht zu haben, obwohl ich eigentlich überhaupt nicht nach Slowenien wollte. Dennoch hatte ich eine richtig schöne Zeit dort und habe super liebe Menschen kennenlernen dürfen, die ich ohne dieses Auslandspraktikum nie kennengelernt hätte. Deswegen würde ich jedem, der die Chance bekommt, ein Auslandspraktikum machen zu dürfen, diese auch nutzt und sich dafür bewirbt.Denn man kommt stärker und selbstbewusster zurück, so war es auf jedenfalls bei mir. Außerdem konnte ich auch schon einiges in meiner Kita davon umsetzen, was ich in Maribor in der Kita kennengelernt habe. Was mich sehr freut.
Ich würde andern Schüler*innen raten, sich vor Anreise vorzubereiten und einige Wörter schon einmal zu lernen, dass erleichtert den Einstieg in der Kita und die Menschen in Maribor freuen sich immer sehr, wenn man Begrüßung oder Verabschiedung in deren Sprachen spricht. Da es schwierig ist, die Aussprache kennenzulernen, da die Standard Apps wie Google Übersetzer diese Sprache nicht zur Verfügung hat. Deshalb kann ich die App Learn Slovenian empfehlen, diese hat mir persönlich sehr geholfen.
Ansonsten würde ich sagen, nehmt so viel mit, wie es geht und macht so viel ihr in der Zeit schafft.
Denn es ist eine einmalige Chance, die ihr unbedingt erleben solltet.
Janina - SPE_21.2 - Maribor in Slowenien

Mein Fazit für mich persönlich zum Aufenthalt insgesamt in Cork ist, dass es eine wunderschöne Zeit war, und ich persönlich an Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein gewonnen habe, sowie ich meine Englisch Kenntnisse verbessern konnte.
Aylina - SPA_21D, Cork in Irland

Hier finden Sie abschließend zur Vertiefung weitere ausgewählte Praktikumsberichte und Impressionen von Auslandspraktika im Rahmen des Erasmus+ Programms (zum Download im PDF-Format)

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