Europa-Projekte

Als Schüler oder Schülerin der SPA- oder in der Erzieher_innen - Ausbildung können Sie einen Teil Ihrer praktischen Ausbildung im europäischen Ausland absolvieren.

In verschiedenen Ländern (z.B. Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien, Irland, Slowenien und Österreich) sammeln Sie in ausgewählten Einrichtungen im sozialpädagogischen Praxisfeld vielfältige berufliche Erfahrungen und lernen Land und Leute kennen.

Ihr Aufenthalt wird durch das ERASMUS+ Programm der Europäischen Union mit einem Stipendium bezuschusst. Sie erhalten eine fundierte Vor- und Nachbereitung an der Anna-Warburg-Schule.

Einige Impressionen aus den kooperierenden Ländern und Einrichtungen sehen Sie oben in der Galerie.

Sie interessieren sich für die Möglichkeit eines Auslandspraktikums?

Für weitere Informationen melden Sie sich bei:

Kerstin Beilcke, Abteilungsleiterin
Tel. 040/ 4288692-15
E-Mail: kerstin.beilcke@hibb.hamburg.de

Um Ihnen einen Einblick in die Möglichkeiten eines solchen Praktikums zu bieten dokumentieren wir im Folgenden einen aktuellen Artikel einer Schülerin sowie exemplarisch einige ausssagekräftige Praktikumsberichte.

Auslandspraktikum im Herbst 2017

Im  Herbst vergangenen Jahres haben SPA und FS- Schülerinnen und Schüler wieder an einem vier-wöchigen Auslandspraktikum teilgenommen und in Kindertageseinrichtungen und anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe im europäischen Ausland gearbeitet. Die Praktika wurden durch ein EU-Stipendium (Erasmus+) unterstützt. Das ERASMUS Programm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union für die allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Das Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen fördert  die Mobilität von Auszubildenden und Studierenden innerhalb der EU.

Insgesamt waren 22 Schülerinnen und Schüler in 7 verschiedenen Ländern unterwegs:  Liverpool/UK, Cork/ Irland, Forli/ Italien, Maribor/Slowenien, Barcelona/ Spanien, Perpignan/ Frankreich, Wien/Österreich.  

Viele neue Erfahrungen wurden gesammelt, die Eindrücke sind vielfältig.  So wurden andere Arbeitsweisen in der pädagogischen Praxis kennengelernt  und diese mit den Erfahrungen im Hamburger Betrieb verglichen,  kulturelle Unterschiede wahrgenommen,  viele neue Bekanntschaften geknüpft und die sprachliche Kompetenz verbessert.  Auch die Erfahrung sich in einem Land fremd und sprachlich eingeschränkt  zu fühlen, wird als Erweiterung der beruflichen Kompetenz angesehen, da man sich nun sensibler in Kinder mit ausländischen Wurzeln hineinversetzen kann.  Einige Schülerinnen berichteten, dass sie sich selbst besser kennengelernt  haben und  z. B. Phasen der Einsamkeit bewältigen konnten und daraus nun eine persönliche Stärke ziehen.

Zitate von Teilnehmenden:

Ich sehe die Arbeit mit Kindern nun aus einem weiteren Blickwinkel. Ich habe viele neue Ideen mitgenommen und auch einige dort gelassen. Wenn ich noch mal die Wahl hätte, ich würde mich wieder für Slowenien entscheiden.“  (Arne Küchler, SP15-03F)

„Ich muss sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war nicht immer einfach, denn auch ich hatte Hoch- und Tiefphasen. Aber die Erfahrung  über einen bestimmten Zeitraum in einem anderen Land zu leben,  auf sich gestellt zu sein und das Leben aus einer anderen Sicht zu sehen, ist einmalig“. (Aylin Senkara, SP15-03F)

"Zusammenfassend kann ich für mich persönlich nur das Resümee ziehen, dass dieser Auslandsaufenthalt dafür gesorgt hat, dass ich über mich selbst herausgewachsen bin und gemerkt habe, dass ich auch alleine, sprich ohne Unterstützung meiner Eltern oder engen Freunden, Herausforderungen meistern kann und daran wachse. Ich habe gemerkt, dass ich durch die Zeit in Spanien ein Stück mehr gereift bin. Und mein ganz persönlich, höchster Gewinn war, es zu sehen und zu merken, dass ich die Zeit in Spanien gemeistert habe und dabei sehr viel Spaß hatte." (Janina Reppenhagen, SP15)

Hier finden Sie abschließend zur Vertiefung weitere ausgewählte Praktikumsberichte und Impressionen von Auslandspraktika im Rahmen des Erasmus+ Programms (als download-Dateien)

2017

2016