Europa-Projekte

Als Schüler oder Schülerin der SPA- oder in der Erzieher_innen - Ausbildung können Sie einen Teil Ihrer praktischen Ausbildung im europäischen Ausland absolvieren.

In verschiedenen Ländern (z.B. Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien, Irland, Slowenien und Österreich) sammeln Sie in ausgewählten Einrichtungen im sozialpädagogischen Praxisfeld vielfältige berufliche Erfahrungen und lernen Land und Leute kennen.

Ihr Aufenthalt wird durch das ERASMUS+ Programm der Europäischen Union mit einem Stipendium bezuschusst. Sie erhalten eine fundierte Vor- und Nachbereitung an der Anna-Warburg-Schule.

Einige Impressionen aus den kooperierenden Ländern und Einrichtungen sehen Sie oben in der Galerie.

Sie interessieren sich für die Möglichkeit eines Auslandspraktikums?

Für weitere Informationen melden Sie sich bei:

Kerstin Beilcke, Abteilungsleiterin
Tel. 040/ 4288692-15
E-Mail: kerstin.beilcke@hibb.hamburg.de

Um Ihnen einen Einblick in die Möglichkeiten eines solchen Praktikums zu bieten dokumentieren wir im Folgenden einen aktuellen Artikel einer Schülerin sowie exemplarisch einige ausssagekräftige Praktikumsberichte.

Auslandspraktikum im Herbst 2019

Im Oktober 2019 haben SPA- und FS- Schülerinnen und Schüler wieder an einem vierwöchigen Auslandspraktikum teilgenommen und in Kindertageseinrichtungen und anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe im europäischen Ausland gearbeitet. Die Praktika wurden durch ein EU-Stipendium (Erasmus+) unterstützt. Das ERASMUS Programm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union für die allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Das Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen fördert die Mobilität von Auszubildenden und Studierenden innerhalb der EU.

Insgesamt waren 22 Schülerinnen und Schüler in 7 verschiedenen Ländern unterwegs:  Cork/ Irland, Forli/ Italien, Maribor/Slowenien, Barcelona/ Spanien, Perpignan/ Frankreich, Wien/Österreich und Vilnius/ Litauen.

Sie haben viele neue Erfahrungen und vielfältige Eindrücke gesammelt. So haben sie andere Arbeitsweisen in der pädagogischen Praxis kennengelernt und diese mit den Erfahrungen im Hamburger Betrieb verglichen,  kulturelle Unterschiede wahrgenommen, viele neue Bekanntschaften geknüpft und die sprachliche Kompetenz verbessert. Auch die Erfahrung, sich in einem Land fremd und sprachlich eingeschränkt zu fühlen, bewerten die Auslands-Praktikantinnen und –Praktikanten als Erweiterung ihrer beruflichen Kompetenz, da sie sich nun sensibler in Kinder mit ausländischen Wurzeln hineinversetzen können. Einige Schülerinnen berichteten, dass sie sich selbst besser kennengelernt haben und z. B. Phasen der Einsamkeit bewältigen konnten und daraus nun eine persönliche Stärke ziehen.

Zitate von Teilnehmenden:

Ich habe in keiner Sekunde bereut, dass ich die Entscheidung getroffen habe, ein Auslandspraktikum in Slowenien zu machen. Auf der persönlichen Ebene habe ich mich weiter entwickeln können. Mein Selbstbewusstsein ist gestiegen und ich traue mir deutlich mehr zu. Ich bin auf mich persönlich sehr stolz, wie ich das Praktikum und allgemein die Zeit dort gemeistert habe. Der Aufenthalt in Slowenien war sehr leicht, da die Partnerorganisation wirklich sehr präsent ist und hilfsbereit. Vieles, um das du dir vielleicht Sorgen macht, ist komplett unnötig.“ (Linda Schaumann E3_18.8B in Maribor/Slowenien)

„Ich muss sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war nicht immer einfach, denn auch ich hatte Hoch- und Tiefphasen. Aber die Erfahrung  über einen bestimmten Zeitraum in einem anderen Land zu leben, auf sich gestellt zu sein und das Leben aus einer anderen Sicht zu sehen, ist einmalig“. (Schülerin aus SPA_18)

„Auch wenn die erste Zeit sehr schwierig war und ich immer wieder an meine Frustrationsgrenze bezüglich der Sprache kam, bin ich sehr froh, dass ich dieses vierwöchige Praktikum in Frankreich absolviert habe. Natürlich war es nicht immer einfach und manchmal hatte ich auch so einen Tiefpunkt, dass ich keine Lust mehr hatte. Aber nach den ersten ein bis zwei Wochen ging es immer besser und ich kam mit der Zeit mehr und mehr im Leben in Perpignan an. Ich bin so glücklich, diese Möglichkeit eines Auslandspraktikums erhalten zu haben. Denn sobald ich den Tiefpunkt in der Anfangszeit überwunden hatte, konnte ich endlich durchstarten und mir ging es richtig gut im Praktikum und im neuen Lebensumfeld. Als die vier Wochen vorüber waren, war ich sogar sehr traurig darüber, dass es wieder nach Hause ging, auch wenn ich mich natürlich schon darauf gefreut hatte.“ (Schülerin aus der E_18.3)

Hier finden Sie abschließend zur Vertiefung weitere ausgewählte Praktikumsberichte und Impressionen von Auslandspraktika im Rahmen des Erasmus+ Programms (zum Download im PDF-Format)

2019

2018

2017

2016