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Anna-Warburg-Schule gegen Rechts - Solidarität mit den Opfern neonazistischen Terrors!

Heute hat sich die Anna-Warburg-Schule am Gedenken an die Opfer und die Hinterbliebenen der Neonazi- Morde beteiligt. Der Unterrricht ruhte für eine Schweigeminute; für diese haben sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer und das Verwaltungspersonal größtenteils auf dem Schulhof versammelt. Wir wollen so gemeinam ein eindeutiges Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus, für Toleranz und multikulturelle Solidarität setzen.

Nie wieder Faschismus!

Wir dokumentieren den Aufruf des DGB: 

"Die von rechtsextremistischen Gewalttätern verübten Morde, Raubüberfälle und Anschläge erfüllen die Menschen in Deutschland mit Abscheu und Entsetzen. Wir trauern um die Opfer. Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden, die geliebte Menschen verloren haben. Wir sind tief betroffen, dass nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland diese entsetzlichen Verbrechen geschehen konnten. (...)

In den Unternehmen in Deutschland ist zwischen den Beschäftigten ethnische und kulturelle Vielfalt gelebte Realität. Die Betriebe geben zahlreiche Beispiele für erfolgreiche Integration, Respekt und Toleranz. Wir stehen daher gemeinsam in der Pflicht, rechtsextremem Gedankengut entschieden entgegenzutreten.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände rufen die Menschen in Deutschland dazu auf, am Donnerstag, 23. Februar 2012, um 12:00 Uhr für eine Schweigeminute in ihrer Arbeit innezuhalten. Dies geschieht zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt.

Im stillen Gedenken an die Opfer soll ein kraftvolles Zeichen gesetzt werden:

ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden,
ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt,
ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands."