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Anna-Warburg-Preis 2012 für Sonja Borowski

Der Anna-Warburg-Preis 2012 wurde am Freitag, den 8. Juni im musikalischen Rahmen an Sonja Borowski aus der FOS_D verliehen. Herzlichen Glückwunsch!!

zur Ausschreibung 2011/12

 

Weitere Impressionen von der Preisverleihung sowie den gelungenen Darbietungen im Rahmen des "Tages der Musik" finden Sie oben in der Diashow. 

 

Presseerklärung:

8. 6. 2012: Verleihung des zweiten Anna-Warburg-Preises in musikalischem Rahmen

 

Seit bereits zwei Jahren heißt die Berufliche Schule für Sozialpädagogische Assistenz am Niendorfer Marktplatz „Anna-Warburg-Schule“. Doch neu ist nicht nur der Name: Nicht allein, dass dort ein moderner Neubau errichtet wurde und das in Hamburg erste Berufsgymnasium Pädagogik/ Psychologie aufgebaut wurde, auch die Vielzahl kultureller Veranstaltungen beeindruckt.  Als besonderes Highlight wird bereits zum zweiten Mal im Rahmen des „Tags der Musik“, am Freitag, den 8. 6. 2012, um 10.15 Uhr, der mit 1000,- Euro dotierte Anna-Warburg-Preis verliehen.

 

An diesem Tag finden in ganz Hamburg an vielen verschiedenen öffentlichen Orten handgemachte Musikveranstaltungen statt. Wie auch im letzten Jahr werden im Rahmen einer bunten Revue viele Nachwuchskünstler aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler sowie des Personals zum Tanze bitten oder zum Mitsingen einladen. „Wir sind jedes Mal erstaunt wie viele bisher unentdeckte Talente sich an unserer Schule tummeln. Wir simulieren hier keine Casting- Show; die einzigartige Stimmung in unserer rappelvollen Aula ist nicht von Wettbewerb sondern von Teamgeist geprägt“ betont Schulleiterin Elke Weiß. „Wir laden alle Musikbegeisterten des Stadtteils ein, mal reinzuschauen.“

 

Eine weitere Besonderheit besteht in der gelebten Verbindung zu der Namenspatronin Anna-Warburg. Dass die Entscheidung für den Schulnamen mehr als schmucke Symbolik ist, wird durch den persönlichen Austausch und die fachlichen Kooperationen zwischen der Schule und den Nachfahren Anna Warburgs anschaulich belegt. Seit der Benennung, zu der Angehörige der Warburgs aus immerhin 4 Ländern anreisten, hat sich ein reger Kontakt zwischen der Schule und der Familie etabliert. So besuchten sich Lehrerinnen und Lehrer sowie Angehörige der Warburgs in diesem Jahr in Israel bzw. Hamburg gegenseitig und füllen so das Gedenken an das Werk der Begründerin von Kindertagesheimen in Hamburg sowie der Wegbereiterin einer Berufsausbildung zur Kindergärtnerin mit Leben.

 

Als Teil dieser Kultur wurde durch die Stiftung Leuchtfeuer der Anna-Warburg-Preis gestiftet. Eine Jury aus Schülern, Lehrerinnen und Elternvertretern der Schule stand somit dieses Jahr wieder vor der schwierigen Aufgabe, aus einem knappen Dutzend eingereichten Arbeiten einen ersten Platz bestimmen zu müssen.

Wichtigstes Kriterium für die Arbeit: Sich mit dem aktuell vielzitierten Inklusionsgedanken  theoretisch und praktisch auseinanderzusetzen oder sogar eigenständig entwickelte Inklusionsansätze zu entwickeln und auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen.

„Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass unsere Schüler neben dem gewaltigen regulären Pensum noch in der Lage sind, Energie für eine solche engagierte und gesellschaftlich bedeutsame Zusatzleistung aufzubringen“ bemerkt das Jury-Mitglied Ilka Landeck. „Umso erfreulicher ist es, dass die tolle Leistung durch den imposanten Hauptpreis in Höhe von 1000,- Euro gewürdigt wird.“

 

Die Preisverleihung findet im Rahmen der musikalischen Gala in der neuen Aula der Anna-Warburg-Schule statt. Der Eintritt ist frei, um telefonische Voranmeldung wird gebeten (040-42886920). 

 

Mögliche Interviewpartner:

Elke Weiß (Schulleiterin)

Schüler der Anna-Warburg-Schule (Künstler und Wettbewerbsteilnehmer)

 

Pressekontakt: 0176/48677989 (H. Eberhardt)