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Projekte

 

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu aktuellen und abgeschlossenen Qualitätsentwicklungsprojekten.

 

Neben diesen, aus dem Leitbild abgeleiteten Projekten, gibt es zusätzlich eine Vielzahl schulischer Projekte und Vorhaben die hier jedoch nicht vollständig abgebildet werden können. 

 

Leistungsbewertung

August 2012 - Juli 2014

Lernen gestalten

August 2014 -

 


Aktuelles Projekt

„Lernen  gestalten – Umgang mit Heterogenität“

 

Seit Beginn dieses Schuljahres (2014/15) wird an der Anna-Warburg-Schule genauer nachgefragt, welche Bedeutung die heterogene Zusammensetzung der Schülerinnen und Schüler für den Unterricht hat. Die Schule will sich auf den Weg machen und den Unterricht zunehmend so gestalten, dass der Unterricht allen heterogenen Schülergruppen gerechter wird.

Denn wir haben u.a. unterschiedlich leistungsstarke Schüler_innen, Schüler_innen mit unterschiedlichen soziokulturellen Wurzeln, mit unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen oder auch mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen.

Unsere Schule will dabei prüfen, ob individualisierte Unterrichtsgestaltung dieses Ziel stützt.

Der hier skizzierte Weg wird vorbereitet und begleitet von einer Arbeitsgruppe (Conny Averhoff, Cord Brunkhorst, Dr. Ralph Kohpeiss unter der Leitung von Godje Jeannot, die eng mit der Schulleiterin Elke Weiss zusammenarbeitet).

 

Bisher sind wir als Kollegium zwei Schritte gegangen:

Auf einer Lehrerkonferenz im Hebst 2014 haben wir festgestellt, inwiefern wir die unterschiedlichen Voraussetzungen unserer Schülerschaft im Unterricht wahrnehmen und wie wir darauf im Unterrichtsgeschehen reagieren. Diese Bestandsaufnahme erfolgte in einem qualitativen Verfahren. Kleine Gruppen haben zu Teilbereichen gearbeitet. Ihre Ergebnisse wurden protokolliert, von der Projektgruppe ausgewertet und mit dem Kollegium rückgekoppelt sowie korrigiert, wo es nötig war.

Hierauf konnten wir auf der pädagogischen Jahreskonferenz Anfang 2015 aufbauen. Wir  begannen einen Diskurs zu unserer Haltung gegenüber Heterogenität. So selbstverständlich es scheint, dass Schülergruppen heterogen zusammengesetzt sind, so unterschiedlich sind die Positionen dazu, inwiefern der Unterricht auf heterogene Lerngruppen eingehen kann.

Die viel diskutierte Forderung „Individualisierung von Unterricht“ wollen wir nicht unreflektiert übernehmen. Unser Kollegium kann auf zahlreiche Erfahrungen von individualisierten Unterrichtssequenzen zurückgreifen, kennt daher auch Vor- und Nachteile.

Die Diskussion  über unsere Haltung zu Heterogenität soll uns helfen, die notwendigen Unterrichtskonzeptionen für unsere Schule zu finden und zu erarbeiten.

Der Diskurs über Heterogenität hat erst begonnen – er wird in Fachkonferenzen sowie Bildungsgangkonferenzen fortgesetzt und wird in Kürze die Meinung der Schüler_innen einbeziehen. Erst auf dieser Basis einer schulweiten Verabredung über bestimmte Aspekte von Heterogenität kann die gemeinsame Klärung von Unterrichtsbedingungen erfolgen.

 

Es geht um folgende grundsätzliche Fragen:

  • Welche Konsequenzen ziehen wir aus unserer erarbeiteten und dann gemeinsam verabredeten Position zu Heterogenität für den Unterricht in 3 verschiedenen Ausbildungsgängen?
  • Wie wollen wir Lernen gestalten?
  • In welchem Umfang und wo passt individualisierter Unterricht, wo  aber auch nicht?

 

 

Bericht des Projekts Leistungsbewertung

 

In einem zweijährigen Qualitätsprojekt haben wir uns in den Schuljahren 12/13 und 14/15 intensiv mit dem Thema Leistungsbewertung auseinandergesetzt. Wir haben unter Beteiligung von Schülerinnen und Schülern überprüft, inwieweit wir den  Ansprüchen unseres Qualitätsleitbildes gerecht werden und was wir verbessern können.  

Unsere Ansprüche zur Leistungsbewertung lauten:Wir haben auf der Grundlage der Vorgaben aus Prüfungsordnungen und Verwaltungsvorschriften  sowohl allgemeine schulübergreifende als auch fachspezifische Vereinbarungen getroffen. Sie bilden die  verbindliche Grundlage  der mündlichen und schriftlichen Leistungsbewertung. Sie sind nun im  Wegweiser der Anna-Warburg-Schule nachzulesen, den alle Schüler zum Beginn ihrer Ausbildung bei uns bekommen. Die Schüler_innen können sich selber informieren.

 

Trotz der  Unterschiedlichkeit der Bildungsgänge und Fächer, trotz der  Heterogenität der Lehrer_innen und  Schüler_innen haben wir eine gute gemeinsame Basis für die Leistungsbeurteilung  an unserer Schule erarbeitet. Auf eine zusätzliche Handreichung  beziehen sich alle Lehrer_innen, wenn sie über ihre Bewertungsmaßstäbe informieren.

 

Wir hoffen, dass die Bewertungen und Rückmeldungen zu Leistungsständen durch die Klarheit der zu Grunde liegenden Maßstäbe noch nachvollziehbarer werden und gute Orientierung über Kenntnisse und Kompetenzen und  Lern-und Entwicklungsaufgaben bieten.

 

Wir wollen in unsere Leistungsbewertung  auf der einen Seite größtmögliche Gerechtigkeit und Vergleichbarkeit herstellen. Auf der anderen Seite sind wir uns einig, dass es dazu auch notwendig ist  gleichzeitig die Individualität von Schülerleistungen und pädagogische Abwägungen hinreichend zu berücksichtigen.