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Studienreise nach Paris 2017

09. Oktober – 13. Oktober 2017

Es war 4:45 Uhr morgens am Hamburger Flughafen und es herrschte bereits reges Treiben. Einige Schüler und Lehrer kamen hier zusammen, um gemeinsam ein fünftägiges Abenteuer zu erleben. Am Flughafen Paris-Charles de Gaulle angekommen, kauften wir Tickets für den Shuttlebus und fuhren durch die Vororte von Paris bis zur Haltestelle Opéra, die nur ein paar Minuten zu Fuß von unserem Hostel entfernt lag.

 

Im Hostel lagerten wir zunächst unser Gepäck, da die Zimmer noch nicht beziehbar waren. Anschließend gingen wir zusammen zur Metrostation Opéra, wo die Messieurs Piguel und Unverhau uns über das U-Bahnnetz aufklärten und mit Plänen ausstatteten. Wir bekamen unsere elektronischen Fahrkarten Navigo.

Der nächste Punkt war die Erkundung der Stadt. Hierbei streiften wir in Eigeninitiative in Kleingruppen durch die Stadt, bis wir um 17:00 Uhr zum Hostel zurückkommen mussten, um unsere Zimmer zu beziehen.

 

Der erste Tag nach unserer Ankunft in Paris begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Hostel. Insgesamt waren zwei Schwerpunkte für den Tag angedacht. Direkt nach dem Frühstück sind wir mit der Metro zum Eiffelturm gefahren. Die Aussicht war unglaublich schön und der Rundblick auf Paris gefiel uns besonders.

Nachdem wir Paris von oben gesehen hatten, sind wir entlang der Seine bis zur Kathedrale Notre-Dame gelaufen. Auf dem Weg dorthin konnten unsere Lehrer uns viel über die Geschichte und die Architektur der Stadt erzählen. Besonders interessant waren die Verkäufer an der Seine, die Bouquinistes genannt werden, mit ihren grünen Boxen, an denen sie unter anderem Bücher (bouquins, Umgangswort für livres) verkauften. Die Bouquinistes werden von der Stadt unterstützt, um dieses Kulturerbe erhalten zu können. Als wir vor der Kathedrale Notre-Dame waren, waren wir von ihrer Bauweise sehr begeistert. Nach dem Besuch der Kathedrale konnte jeder die Stadt auf seine eigene Art und Weise weiter erkunden.

 

Am dritten Tag haben wir den Arc de Triomphe besucht. Wir sind die für uns sehr anstrengenden Treppen hochgelaufen. Von oben hatten wir einen guten Blick auf die Stadt. Anschließend sind wir von den Champs-Elysées bis zum Louvre entlang spaziert. Dort haben wir die Glaspyramide betrachten können. Danach konnten wir die Lehrer zum Museum Nissim de Camondo begleiten oder unsere Freizeit genießen.

 

Am vierten Tag fuhren wir zum ARTE Studio. Uns wurde erklärt, was ARTE macht und wie das Programm Educ'ARTE und die Fernsehsendung Karambolage funktionieren. Wir sahen Kurzfilme über französische und deutsche Klischees. Anschließend wurden wir durch die Studios geführt.

Danach hatten wir Freizeit. Wir gingen essen und shoppen. Einige von uns sind mit Herrn Piguel zum Friedhof Montparnasse und zu den beeindruckenden Katakomben gegangen.

Am Abend aßen wir gemeinsam im historischen Restaurant Bouillon Chartier, das stets gut besucht ist. Es war relativ günstig und sehr lecker. Als wir fertig waren und ausgingen, war eine Riesenschlange vor dem Restaurant. Wären wir später dort angekommen, hätten wir keinen Tisch mehr bekommen.

 

Am letzten Tag hatten wir noch Zeit weiterhin Paris zu erkunden. Wir sind durch die Innenstadt gezogen und wir haben noch ein wenig die Architektur angeguckt. Sie ist echt überwältigend.

Einige von uns sind mit Herrn Unverhau zum Picasso Museum gegangen. Nach der Besichtigung der aktuellen Ausstellung dort, führte der Weg zurück am Centre Pompidou vorbei und durch den Innenhof des Palais Royal.

 

Les voyageuses et voyageurs de Paris