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PGW - Reisebericht Berlin

Am Donnerstag, den 18.05.2017, machten wir, die BG15_C, uns auf den Weg von Hamburg nach Berlin. Die Reise diente als PGW-Exkursion. Wir wollten uns mit politischen und kulturellen Themen, wie z.B. dem Bundestag, auseinandersetzen. Gerade im Jahr der Bundestagswahl bot sich das besonders an.

Als wir angekommen waren, machten wir uns auf den Weg um die Hauptstadt zu erkunden. Es wurde bei einem langem Marsch der Alexanderplatz, „Alex“, überquert. Dabei betrachteten wir unter anderem die berühmte Weltzeituhr, die als beliebter Treffpunkt gilt. Sie wurde einst von Erich John entworfen.

Wir sahen das Rote Rathaus und natürlich auch das Brandenburger Tor. Es ist das Wahrzeichen der Stadt und das Symbol der deutschen Einheit. Dies entstand 1788-1791 und zählt zu den schönsten Schöpfungen des deutschen Klassizismus.

Danach gingen wir zum Holocaust-Mahnmal. Dieses besteht aus 2711 Stelen. Die Besucher sollen mit dieser besonderen Form eines Mahnmals zum Nachdenken angeregt werden. Je tiefer man in das Mahnmal hineingeht, desto höher erscheinen die Stelen und es wird zunehmend bedrückender. Unter dem Mahnmal befindet sich ein „Ort der Information“, wo die Verfolgung der europäischen Juden dokumentiert ist. Das Denkmal wurde 1999 von dem deutschen Bundestag beschlossen und 2005 eröffnet.

Zusätzlich besichtigten wir das Regierungsviertel und verschafften uns somit schon einmal einen Überblick.

 

Besuch des Bundestags

Am Freitag, den 19.05.2017, haben wir, wie bereits vereinbart, uns nach dem Frühstück im Innenhof des Hostels getroffen. Nach einer kurzen Besprechung ging es mit der S-Bahn in Richtung Bundestag.

Die Kontrolle am Eingang des Bundestags ist sehr streng geregelt, vergleichbar mit einer Sicherheitskontrolle am Flughafen. Bevor wir bei einer Debatte zugesehen haben, hatten wir noch die Möglichkeit im Restaurant vor Ort zu essen. Nach einer kurzen klasseninternen Besprechung ging es dann mit einer kleinen Verzögerung durch geheimnisvolle Gänge zur Debatte. Dieser lauschten wir 45 Minuten. Zuerst wurde über Immobilienpolitik debattiert und später über „Stress im Berufsleben“. Im Parlament gibt es bestimmte Regeln, an die sich die Zuschauer zu halten haben. Es ist einem als Zuschauer nicht gestattet zu reden, aufzustehen oder zu klatschen.

Erst als wir im Parlament saßen, bemerkte der Großteil unserer Klasse, dass einer unserer Mitschüler fehlte. Der Mitschüler war nicht hineingelassen worden, weil die Aufschrift auf seinem T-Shirt als eine politische Message gewertet wurde. Der Schüler musste bei einem Aufseher ausharren und die ganze Sitzung über auf uns warten.

Nach der Sitzung hatten wir ein Gespräch mit dem Politiker Rüdiger Kruse. Kruse ist Abgeordneter der CDU im Bezirk Hamburg - Eimsbüttel. Früher war er im Bereich Umwelt aktiv. Heute ist er in den Bereichen Haushalt, Natur und Nachhaltigkeit tätig. Nachdem Kruse sich und seine Partei vorgestellt hatte, hatten wir noch die Möglichkeit Fragen zu stellen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Die meisten unserer gestellten Fragen waren zum Thema Bildung. Bei dem Gespräch konnte man auch gut beobachten, von welchen typischen Taktiken er Gebrauch machte, um einigen Fragen auszuweichen. Nach dem Gespräch sind wir noch mit dem Fahrstuhl auf das Dach des Bundestags gefahren. Dort haben wir dann noch ein Klassenfoto gemacht und mit einem Audioguide die gläserne Kuppel weiter erkundet.

Abschließend kann man sagen, dass es zwei interessante Tage mit vielfältigen und bewegenden Eindrücken waren.

Vielen Dank nochmal an unsere Lehrer und Tourguides, Frau Mertenskötter und Herrn Eberhardt, die uns diese Exkursion organisiert und ermöglicht haben!

 

Von Robin Koslowski, Gladis Kennedy aus der BG15_C