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BG- Studienreise nach Paris 2016

Studienreise nach Paris              10. Oktober – 14. Oktober 2016

 

Es war Nacht. Es war dunkel. Wir waren ein paar Gestalten. Wir hatten zwei Lehrer als Begleitung. Eine flog. Wir wollten etwas für unsere positive Klimabilanz tun und nahmen den Bus.

Wir stiegen ein, waren motiviert, der Busfahrer eher weniger. In Brüssel stieg der Busfahrer aus und rannte von dannen. Ein neuer Busfahrer kam. Er rauchte viel und sagte nichts. Der Urin-Geruch machte die Busfahrt auch nicht angenehmer. Umso erleichterter waren wir, als wir nach zwölf langen Stunden in Paris ankamen. Abends gingen wir essen und hatten Freizeit.

 

Nach unserer ersten Nacht im Hostel machten wir uns morgens nach dem Frühstück auf den Weg zum „Paris à vélo“. Dort haben wir Fahrräder geliehen. Von da ging es mit unserem „guide“ Alec kreuz und quer durch Paris. Wir fuhren an der Seine vorbei und spazierten durch den „Jardin des Plantes“ (Garten der Pflanzen). Dieser Garten wurde einst von Ludwig XIII, der Vater des Sonnenkönigs, angelegt. Dahinter befanden sich auch einige Museen. Zudem sahen wir Notre-Dame, das Finanzministerium, den „Place des Vosges“, Le Marais, die Seine-Ufer, die Pariser Moschee, das Panthéon, das Quartier Latin und das Universitätsviertel La Sorbonne. Wir erlebten auch den berühmten Pariser Stau und die gefährlichen Rasereien der Scooter mit. Zum Glück sind wir heil zum „Paris à vélo“ angekommen. Den Rest des Nachmittags durften wir Paris allein entdecken.

 

Am dritten Tag waren wir auf dem Eiffelturm und wir haben Paris in einer Höhe von 281m besichtigt. Von dort aus sind wir an der Promenade der Seine entlang zum Louvre gelaufen, in dem wir die Mona Lisa und viele andere Kunstwerke betrachteten. Im Louvre trennten wir uns, ein paar gingen woanders hin und ein paar weiter zum Notre-Dame. Es gibt schönere Kathedralen, aber es war trotzdem schön, sie einmal gesehen zu haben. Am Abend führte Monsieur Piguel uns zum Kiez Biergarten Parisien, welch eine Überraschung  J. Alles in Allem, ein sehr schöner Tag.

 

Am vierten Tag sind wir zu Fuß zum Arc de Triomphe gegangen und wir haben ihn mit 281m Treppenstufen bestiegen. Daraufhin war die Basilika Sacré-Coeur dran, welche gefühlt genauso viele Treppen hatte. Leider haben wir zu spät gemerkt, dass es eine für uns kostenfreie Gondel gab, schade… Im Restaurant Bouillon Chartier, wo wir abends gegessen haben, war es günstig und lecker. Später hatten wir noch die Möglichkeit, den Eiffelturm im Dunkeln zu betrachten. Wir haben uns süße kleine Mäuseohren gekauft…

 

Am Tag der Abreise mussten wir sehr früh aufstehen, um unsere Zimmer zu leeren. Zum Glück konnten wir unsere Koffer im Keller verstauen. Wir sind zur Oper de Bastille gegangen, bei der uns eine Freundin von Herr Piguel ein bisschen durch die Perückenabteilung und die Oper führte. Von da aus haben wir noch einen Abstecher zum Place des Vosges gemacht. Dort sahen wir das Haus vom Schriftsteller Victor Hugo. Danach hatten wir noch vier Stunden Freizeit und haben uns dann abends im Hostel getroffen, um unsere Koffer zu holen.
Die Fahrt zum Bus war sehr anstrengend, da die Metro überfüllt war. Dabei haben sich einige kurz gestritten. Als wir dann letztendlich im Bus saßen, war der Stress verflogen und wir freuten uns auf die Heimreise.

 

Als abschließende Worte, können wir sagen, dass es im großen und ganzen eine schöne Reise war. Es gab einige Streitereien und Unstimmigkeiten, aber wir haben viel über Paris gelernt. Herr Piguel hat das erste Mal die komplette Reise nach Paris organisiert, ein großes Lob dafür. Dankeschön!

 

Les voyageuses et voyageurs de Paris