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Allgemeine Informationen zur Ausbildung

Die Berufsfachschule für Sozialpädagogische Assistenz soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, als sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten gemeinsam mit sozialpädagogischen Fachkräften bei der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in sozialpädagogischen Arbeitsbereichen tätig zu sein. Die Ausbildung dauert zwei Schuljahre in Vollzeitform. Sie ist in eine schulische und in eine praktische Ausbildung gegliedert und beginnt mit dem Probehalbjahr und schließt mit der Abschlussprüfung ab.

Ab Sommer 2011 ist es möglich, parallel zur Berufsausbildung auch die Fachhochschulreife zu erwerben. Vorbedingung dafür ist es, über die Berechtigung zum Zugang in die gymnasiale Oberstufe zu verfügen oder in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch einen Durchschnitt von 3,0 vorweisen zu können.

 

Eingangsvoraussetzungen

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Zur Ausbildung wird zugelassen, wer:

  • die Realschule abgeschlossen oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung erworben hat und nach dem Abschlusszeugnis der Realschule oder nach dem Zeugnis über die als gleichwertig anerkannte Vorbildung eine Durchschnittsnote von mindestens 3,5 (ohne Sport) hat oder in die Vorstufe der gymnasialen Oberstufe versetzt worden ist
  • seinen Hauptwohnsitz in Hamburg hat
  • einen von der Schule genehmigten Praxisplatz in einer Kindertageseinrichtung für die unterrichtsbegleitende Praxis während der Ausbildung vorweisen kann
  • ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegt

 

Zur Ausbildung wird nicht zugelassen, wer:

  • sich eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich die Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufes als sozialpädagogische Assistentin oder sozialpädagogischer Assistent ergibt
  • wegen einer physischen oder psychischen Krankheit oder wegen einer Suchtabhängigkeit zur Ausübung des Berufes als sozialpädagogische Assistentin oder sozialpädagogischer Assistent ungeeignet ist

Gliederung der Ausbildung 
Die Ausbildung beginnt am 1. August eines jeden Jahres mit dem ersten Schultag nach den Sommerferien.
Die Unterrichtsinhalte gliedern sich in folgende Lernbereiche:

 

  • Sozialpädagogisches Handeln»*
  • Entwicklung und Bildung
  • Kommunikation und Sprache*
  • Bewegung, Spiel, Musik
  • Kreative Gestaltung
  • Naturwissenschaften und Gesundheit
  • Fachenglisch
  • Mathematik
  • Wirtschaft und Gesellschaft
  • Sozialpädagogische Praxis

(die mit einem * gekennzeichneten Fächer sind schriftliche Prüfungsfächer)

 

Regelungen 
Im Probehalbjahr sollen die Schüler und Schülerinnen nachweisen, dass sie auf Grund ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung erfüllen. Die Voraussetzungen erfüllt, wer nach den Noten des Halbjahreszeugnisses eine Durchschnittsnote von 4,0 erreicht hat und die praktische Ausbildung mit mindestens "ausreichend" besteht. Wer die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung nicht erfüllt, muss die Schule verlassen. Das Probehalbjahr kann nicht wiederholt werden.


Wer die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, erhält ein Abschlusszeugnis, in dem vermerkt ist, dass die Absolventin oder der Absolvent berechtigt ist, die Berufsbezeichnung “Staatlich anerkannte Sozialpädagogische Assistentin” oder “Staatlich anerkannter Sozialpädagogischer Assistent” zu führen. Der Zugang zur Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieherausbildung) oder zur Fachschule für Heilerziehung ist möglich.

 

Die Zulassung zur Ausbildung wird widerrufen, wenn im Verlauf der Ausbildung die Ungeeignetheit zur Berufsausbildung eintritt. In diesem Fall muss die Schülerin oder der Schüler die Schule verlassen.


Zur Ermittlung des Notendurchschnittes bleiben die Noten im Pflichtfach Sport außer Betracht. Bei einem Zeugnis der Realschule werden die Noten für die Kurse des Wahlpflichtbereiches nur mit dem Mittelwert berücksichtigt; er steht der Note für ein Fach gleich.